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    2013 CITYWERK

    Die Sonne hat Potenzial

    Verbraucherzentrale berät zu möglicher Förderung



    „Die Möglichkeiten zur Solarwärmenutzung in Privathaushalten sind bei weitem noch nicht ausgeschöpft“, meint Andreas Holtgrave, Energieberater der Verbraucherzentrale in Ibbenbüren: „Heizöl kostete 2011 nach Berechnungen von Experten so viel wie nie zuvor. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht. Bei einem gut gedämmten Altbau können mit einer modernen Solarheizung die Heizkosten bis zu 50 Prozent gesenkt werden.“

    Vor 30 Jahren boten sich beim Kauf einer Heizungsanlage nur wenige Systemalternativen. Kohle, Öl oder Gas hießen in der Regel die Lösungen der Wahl. Aus heutiger Sicht sind Öl und Gas teure Varianten. Kohle wird lokal nur noch bis 2018 gefördert werden. Der Preis für Kohle wird dann vermutlich ebenfalls deutlich steigen. Hinzu kommt, dass die Nutzung fossiler Energieträger mit der Emission von klimaschädigenden Gasen verbunden ist.

    Da heute noch im Durchschnitt mehr als 80 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs von Privathaushalten auf die Wärmeversorgung entfallen, lohnt sich die Erwägung von Alternativen. Der Vorteil der Solarwärme: Sie ist eine ausgereifte und ausgesprochen langlebige Technologie. Über 1,5 Millionen Solarwärmeanlagen mit ca. 15,3 Millionen Quadratmetern Kollektorfläche sind mittlerweile in Deutschland in Betrieb und beweisen täglich ihre Funktionstauglichkeit. Während von der Solarindustrie laufend Verbesserungen der Anlageneffizienz entwickelt werden, sinken tendenziell die Preise für die Anlagekomponenten leicht. Die Branche erwartet bis 2015 eine allgemeine Absenkung der Systemkosten um bis zu zehn Prozent.

    Während im Neubau Solarwärmeanlagen aktuell keine Förderung des Staates mehr erfahren, können im Altbau Solarwärmeanlagen zur Raumwärmeversorgung grundsätzlich mit öffentlicher Förderung rechnen.

    Bei Fragen zu Technik, Wirtschaftlichkeit und Fördermöglichkeiten zur Solarwärmenutzung können sich Ratsuchende an die anbieterunabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale im Rathaus Ibbenbüren wenden. Ein halbstündiges Gespräch mit Energieberater Andreas Holtgrave kann für Mittwoch, 16. Mai, oder Mittwoch, 30. Mai, im Rahmen der Energiesprechtage der Verbraucherzentrale in Ibbenbüren vereinbart werden. Die Beratungstermine liegen jeweils zwischen 14 und 18 Uhr. Die Terminabklärung kann telefonisch unter 05451 931-999 oder unter der Mailadresse energieberatung@ibbenbueren.de erfolgen. Da die Beratung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert wird, kostet ein Termin lediglich fünf Euro.

    Für eine Einschätzung, ob sich das Dach des eigenen Hauses für eine Solarwärmeanlage eignet, ist manchmal ein Beratungstermin vor Ort sinnvoll. Für 60 Euro kommen die Energie-Experten der Verbraucherzentrale nach Hause, bewerten die baulichen Gegebenheiten und geben in einem Beratungsprotokoll konkrete Empfehlungen zu Fördermitteln. Termine können telefonisch unter 0180 1115999 (Verbraucherzentrale, Festnetzpreis 3,9 ct/min, Mobilfunkpreis max. 42 ct/min) oder im Internet unter www.meine-wende.de/energie-erzeugen vereinbart werden.
     

    http://ibbenbueren.de
    erstellt am 10.05.2012

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    CITYWERK 2013
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