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Lokale Agenda 21

 

 

Der Begriff „Lokale Agenda 21“ leitet sich vom Dokument „Agenda 21“ zur Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen von Rio de Janeiro aus dem Jahr 1992 ab. Eine Agenda beschreibt dabei das, was noch zu tun ist. In der „Agenda 21“ werden die Städte und Gemeinden der Welt aufgefordert, mit ihren Bürgerinnen und Bürgern und allen gesellschaftlichen Gruppen in einen Prozess einzusteigen, der die Entwicklung vor Ort an wirtschaftlich tragfähigen, umweltschonenden und sozial gerechten Kriterien ausrichtet. Hierzu sollen von den Prozessbeteiligten Handlungskataloge als „Lokale Agenda 21“ aufgestellt werden, die Zug um Zug zu bearbeiten wären.

 

Durch den Rat der Stadt Ibbenbüren wurde am 19. Juni 1999 der Beschluss gefasst, in den Bearbeitungsprozess der Lokalen Agenda 21 in Ibbenbüren einzusteigen.

 

Nach einer längeren Diskussionsphase in den sich bildenden Agenda-Arbeitsgruppen legten die Ibbenbürener Agenda-Aktiven im April 2001 ein Leitbild zukünftigen Handelns vor, welches vom Rat der Stadt am 19. September 2001 angenommen wurde.

 

In der praktischen Arbeit der Agenda-Aktiven in Ibbenbüren zeigte sich, dass es sinnvoll ist, einen rechtlichen Träger für die Lokale Agenda 21 Ibbenbüren zu haben, da mit einer solchen Institution z.B. Förderanträge an Fördermittelgeber (z.B. öffentliche Hand, Stiftungen) gestellt und Spenden - unter Gewährung steuerrechtlich bedeutsamer Bescheinigungen zur gemeinnützigen Verwendung der Spenden – in die Umsetzung von Projektideen eingebunden werden können. Vor diesem Hintergrund bildete sich 2005 eine Gründungsinitiative zur Verwirklichung eines gemeinnützigen Vereins „Lokale Agenda 21 Ibbenbüren e.V.“.

 

Informationen zur Lokalen Agenda 21 Ibbenbüren, den Arbeitsgruppen, dem Leitbild und konkreten Projekten können der Internetinformation der Lokalen Agenda 21 Ibbenbüren entnommen werden.

 

>>>>>> www.lokale-agenda-ibbenbueren.de