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Geschichte

 

Ibbenbüren wird 1146 erstmals urkundlich erwähnt. 1219 bzw. 1234 tritt es als Kirchdorf (Kirchspiel) in Erscheinung. Im Ort bestanden im Mittelalter die Grundherrschaften der Edelherren von Ibbenbüren (Burg und Mühle), der Äbtissin von Herford (Oberhof eines Gutsverbandes) und der Grafen von Tecklenburg (mehrere Oberhöfe und Höfe).

 

Ibbenbüren

Ibbenbüren gehörte zur Diözese Osnabrück. Nach dem Aussterben der Edelherren von Ibbenbüren unterstand der Ort der alleinigen Herrschaft der Grafen von Tecklenburg und war Teil der Grafschaft (Herrschaft) Tecklenburg. Ende des 15. bzw. Anfang des 16. Jahrhunderts gelangte Ibbenbüren durch das ungeschickte und glücklose Taktieren der Grafen Nikolaus IV., dessen Bruder Otto VIII. und dessen Sohn Conrad von Tecklenburg in den Besitz Kaiser Karl V. und wurde 1548 endgültig dem Amt (ab 1648 Grafschaft) Lingen zugeordnet.

 

Im niederländisch-spanischen Erbfolgekrieg geriet Ibbenbüren im mehrfachen Wechsel unter spanische und niederländische Herrschaft, um im Friedensschluß von Münster und Osnabrück 1648 endgültig dem Haus Oranien zugeschlagen zu werden. 1702 fiel Ibbenbüren im Wege der Erbfolge an die Preußische Krone. Im Zusammenhang mit der Einführung der Akzise (Steuer) wurde Ibbenbüren am 01.02.1724 zur Stadt erhoben. 1743 erfolgte die Berufung des ersten Magistrates und Bürgermeisters der Stadt.

 

Ibbenbüren

Während der napoleanischen Zeit gehörte Ibbenbüren zum Königreich Frankreich (Departement de l´Ems). Im Jahr 1815 wurde Ibbenbüren von preußischen und russischen Truppen befreit und am 01.01.1816 wieder der preußischen Verwaltung unterstellt (1815 Bürgermeisterei, 1848 Amt, nach 1933 Bürgermeisterei). Nach Ende des 2. Weltkrieges bildeten Stadt und Landgemeinde Ibbenbüren einen gemeinsamen Amtsverband. Dieser ging im Rahmen der Gemeindereform am 01.01.1975 in der heutigen Stadt Ibbenbüren auf.